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Premiere mit Halt Pohl, All Rheydt, Alaaf und Helau

Ein Wiedersehen feiern das Prinzen-Paar, MKV-Chef Gert Kartheuser und der Geschäftsführer des Krankenhauses Neuwerk, Sebastian Baum, denn mit dem traditionellen Besuch in der Kinderklinik treffen alle nach dem Brauchtumsfest im Kloster Neuwerk erneut zusammen. Prinz Axel I. und Prinz Niersius Thorsten betreten bei diesem Besuch nach eigener Aussage „seltenes bis unbekanntes Terrain“. Doch die redegewandten Tollitäten kommen mit den Kindern und ihren Eltern schnell ins Gespräch. Beim Abstecher in die Abteilung der Altersmedizin passiert sogar ein „närrisches Wunder“.

 

Begleitet von Karnevalsmusik führen die kostümierten Oberärzte Dr. Birgit Deußen und Dr. Meinolf Siepermann die Prinzen und ihren Hofstaat durch die Zimmer der Kinderklinik. Mit Einfühlungsvermögen und Herzlichkeit muntern die Prinzen die zwölfjährige Mia auf, die erst morgens operiert noch ein wenig schläfrig war. „Du kannst am Veilchendienstag sicher zum Zug. Dann sehen wir uns wieder“, meint Niersius Thorsten. Interessiert informieren sich die Tollitäten und erfahren, dass es schon lange zum Konzept der Kinderklinik gehört, dass Eltern bei ihren Kindern im Krankenhaus übernachten.

Im Netzwerk Altersmedizin treffen die Prinzen auf eine Schar älterer Damen, die bei Berliner Ballen und närrischer Musik bester Stimmung sind. Die Dollen – wie die Prinzen sich selbst oft bezeichnen – toppen das Ganze. Nachdem die karnevalistischen Schlachtrufe „Halt Pohl“ und „All Rheydt“ verklungen sind, flüstert eine Seniorin Prinz Thorsten Niersius ins Ohr, sie sei aber aus Köln. Da sind die Tollitäten doch flexibel und tolerant und rufen auch dreimal Kölle Alaaf aus. „Und weil wir multi-kulti sind auch ein dreifaches Düsseldorf Helau“, komplettiert Prinz Axel den Schlachtruf-Reigen: eine gelungene Premiere.

Gerührt zeigen sich die Prinzen von der Atmosphäre im Krankenhaus Neuwerk. „Uns haben nicht nur die Kinder berührt, sondern die Leidenschaft, die Ärzte und Pflegekräfte an den Tag legen, um dafür zu sorgen, dass es ihren Patienten besser geht.“ Dass das Haus auch für Spaß steht, hätten sie schon beim Brauchtumsfest im Kloster erlebt und das Wiedersehen mit Konventoberin Schwester Esther fällt besonders herzlich aus.