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Herzlich willkommen im Adipositas- und Reflux–Zentrum

Das Team des Adipositas- und Reflux–Zentrums Niederrhein begrüßt Sie an den Standorten Mönchengladbach und Neuss. Bei uns finden neben einer kompetenten Beratung alle Behandlungsschritte statt. 

Warum wir das Adiflux-Zentrum ins Leben gerufen haben? Krankhaftes Übergewicht und Refluxsymptome stehen häufig im Zusammenhang. Nach einer ausführlichen Diagnostik und einer persönlichen Beratung finden wir gemeinsam den optimalen Therapieplan für Sie. Diese muss nicht zwangsläufig eine Operation darstellen. 

Adipositas

Unser Ziel ist es, Sie im Kampf gegen das Übergewicht zu unterstützen. Die Ursachen Ihrer Adipositas-Erkrankungen können vielfältig sein. Eine vielschichtige, multimodale Behandlung umfasst deshalb Punkte wie Ernährungs-, Bewegungs-, Verhaltens- und medikamentöse Therapie sowie die chirurgische Behandlung. Die unterschiedlichen Therapieansätze kommen entsprechend der Ausprägung der Adipositas zum Einsatz. Wir möchten helfen, eine langfristige Lösung Ihrer gesundheitlichen Probleme zu finden.

Schnell im Überblick

Leistungen und Angebote

Behandlungsmethoden

Multimodale Therapie
Zu Therapiebeginn wenden wir in den meisten Fällen das Multimodale Therapiekonzept über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten an. In diesem Zeitraum arbeiten Sie mit Unterstützung durch Experten an folgenden Schwerpunkten:

  • Ernährungstherapie
  • Bewegungstherapie
  • Verhaltenstherapie

Mit den gewonnenen Ergebnissen können Sie anschließend einen Antrag bei Ihrer Krankenkasse stellen. Liegt die Kostenzusage vor, planen wir gemeinsam die nächsten Schritte.

    OP-Verfahren

    In enger Zusammenarbeit mit den Kostenträgern kann auch eine gewichtsreduzierende Operation in Frage kommen. Folgende Eingriffe führen wir minimal-invasiv durch:

    • Schlauchmagen (Sleeve)
    • Magen-Bypass (Roux-y-Bypass)
    • Mini-Gastric Bypass (Omega Loop)
    Technische Ausstattung

    Unseren Ärzten und Pflegern stehen alle technischen Möglichkeiten zur Verfügung, um auch bei extremem Übergewichtig eine qualifizierte und rasche Diagnostik und Behandlung sicherzustellen:

    • Full-HD Laparoskopie-System
    • XXL OP-Wäsche
    • Spezialstühle (bis 250 kg)
    • Schwerlastsitzbänke
    • 2 Spezialbetten (bis 200 kg)
    • 2 Patientenzimmer mit Schwerlastausstattung
    • 2 Schwerlasttoilettenstühle 
    • Patientenlifter 
    • Spezialwaage (bis 300kg)
    • XXL Gehwagen
    • XXL Rollstuhl
    • 2 Schwerlast-OP-Tische (bis 320 kg)
    • Magnetresonanztomographie (MRT) mit einer Traglast von 200 kg
    • Computertomographie (CT) mit einer Traglast von 300 kg
    Schnell im Überblick

    Reflux

    Erkrankungen & Krankheitsbilder

    Symptome der gastro-oesophagealen Refluxkrankheit können vielfältig ausgeprägt sein:

    • Sodbrennen 
    • Luftaufstoßen 
    • Schluckbeschwerden (Dysphagie)
    • Volumen-Reflux mit Hochlaufen von Nahrung (Regurgitation) 
    • Schmerzen und Brennen hinter dem Brustbein
    • Übelkeit und Erbrechen
    • Brustschmerzen
    • Ermüdende, raue Stimme und Räusperzwang (Reflux-assoziierte Laryngitis)
    • Wiederkehrende Infekte der oberen Luftwege
    Diagnostik

    Säure- und Refluxmessung der Speiseröhre (24h pH-Metrie/Impedanz)

    zur Messung der Häufigkeit, Dauer und Höhe des Refluxes, des Säuregehaltes mit Bestimmung des DeMeester-Scores und zur Bestimmung der Symptom-Korrelation.

    Druckmessung der Speiseröhre (HR-Oesophagus-Manometrie)

    zur Bestimmung des Ruhe- und Erschlaffungsdruckes des unteren Speiseröhrenschließmuskels, der Schluckmechanik der Speiseröhre und zur Bestimmung evtl. Speiseröhrenmotilitätsstörungen.

    Magenspiegelung (Oesophago-Gastro-Duodenoskopie)

    zur Diagnostik einer Hiatushernie mit Größenbestimmung, Bestimmung einer Speiseröhrenentzündung und ihrer Schwere, Diagnostik krankhafter Veränderungen des oberen Magen-Darmtraktes und zur Probeentnahme aus krankhaften Veränderungen.

    Röntgenuntersuchung von Speiseröhre und Magen (Oesophagus-Kinematographie)

    zur Visualisierung des Schluckaktes, der Hiatushernie und des Refluxes sowie der Magenentleerung. Außer der klassischen Kontrastmittelverfolgung werden Provokationstests, wie Valsalva-Manöver und Bauchlagerung durchgeführt. So werden Art und Größe einer Hiatushernie dargestellt und auch das Ausmaß des Refluxes kann im Röntgenbild nachvollzogen werden.

    OP-Verfahren

    Hiatusrevision, distale Oesophagusmobilisation und Hiatoplastik

    Im Rahmen der Antireflux-Operation wird der in den Brustkorb vorgefallene Magenanteil reponiert, die untere Speiseröhre über 8-10 Zentimeter mobilisiert. Ist die Speiseröhre nach Mobilisation nicht mindestens 3-4 cm nach intraabdominell verlagert und bleibt ohne Zug nicht dort liegen, liegt ein relativer Short Oesophagus vor. Hierbei erfolgt dann die Fundopexie. Eine Fundoplicatio ist hierbei kontraindiziert.Nach distaler Oesophagusmobilisation wird die Bruchlücke hinter (dorsale Hiatoplastik) und ggf. auch vor der Speiseröhre (ventrale Hiatoplastik) mit nicht resorbierbarer Naht und ggf. zusätzlichem Mesh verschlossen. Vor der dorsalen Hiatoplastik wird die Bruchlücke ausgemessen und die Hiatusbruchlückenfläche berechnet. Bei einer Hiatusbruchlückenfläche, die größer als 5 cm² misst, kann eine Mesh-Augmentation sinnvoll sein.

    Fundoplicatio

    Indikation: Hiatushernie mit GERD, Volumenreflux.Die mobilisierte Magenblase (Fundus) wird hinter der Speiseröhre als Manschette durchgezogen, die vor der Speiseröhre als komplette 360° Fundoplicatio (Nissen) oder als 270° Fundoplicatio (Toupet) vernäht wird. Für spezielle Indikationen, wie z. B. im Kindes- und Jugendalter, kann auch die vordere Fundoplicatio (Thal oder Dor) sinnvoll sein.

    Fundopexie

    Indikation: kleine Hiatushernie mit GERD, Short Oesophagus, (partieller) Thoraxmagen ohne GERD, Rezidivhernie. Der Magenfundus wird mit nicht resorbierbaren Nähten am linken Zwerchfellschenkel zur Aufrichtung des His´schen Winkels und am linken Zwerchfell fixiert und somit eine normale Anatomie rekonstruiert.

    LINX®

    Indikation: GERD bei kleiner axialer Hiatushernie bis 5 cm Durchmesser, GERD ohne Hiatushernie. Hierbei wird nach Hiatoplastik ein Magnetband (LINX®) um den gastrooesophagealen Übergang gelegt, das durch Schließen nach dem Schlucken den gastrooesophagealen Reflux unterbindet.

    Therapie bei wiederkehrenden Beschwerden

    Sollte sich eine erneute Refluxerkrankung, z. B. durch eine Rezidiv-Hernie, ausbilden, ist es sinnvoll, eine weitere Abklärung einzufordern. Gegebenenfalls wird dann auch eine zweite operative Therapie notwendig, die in den meisten Fällen minimal-invasiv erfolgt. Eine erneute Hiatushernie oder eine durch den Hiatus migrierte Fundoplicatio-Manschette wird operativ reponiert und der distale Oesophagus langstreckig mobilisiert. Die Hiatusbruchlücke wird mit Nähten verschlossen. Hierbei kann es sein, dass zur Unterstützung der Zwerchfellnähte ein Kunststoff-Netz implantiert werden muss.

    • Ist die Manschette relativ zu eng, so erfolgt zunächst eine endoskopisch-interventionelle Therapie in Narkose mit Ballondilatation der Enge. Die Dilatation kann je nach Restbeschwerden nach 6 und 12 Wochen wiederholt werden. Eine nach dreimaliger Ballon-Dilatation persistierend zu enge Manschette wird neu angelegt oder aufgelöst und in eine Fundopexie umgewandelt.
    • Ist die Manschette zu weit und es verbleibt ein signifikanter symptomatischer Reflux, wird sie aufgelöst und enger neu angelegt. 
    • Bei Teleskopphänomen (Durchrutschen des Magens durch die Fundoplicatio-Manschette) wird die Manschette aufgelöst und danach in korrekter Position neu angelegt.
    • Ist die Speiseröhre nach Mobilisation nicht mindestens 3-4 cm nach intraabdominell verlagert und bleibt ohne Zug nicht dort liegen, liegt ein relativer Short Oesophagus vor. Hierbei erfolgt die Hiatoplastik und Fundopexie. 
    • Auch für schwierige Fälle, insbesondere Re-Rezidiv-Eingriffe bei Short Oesophagus, stehen verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, wie z. B. die Collis-Hunter-Plastik oder die Merendino-Operation.

    Collis-Hunter Plastik

    Nach medianer Oberbauch-Laparotomie wird nach Einbringen einer 40CH Kalibrierungssonde entlang der kleinen Magenkurvatur mit einem linearen Stapler vom His´schen Winkel nach aboral die Kardia vom Fundus separiert, um hierdurch die distale Speiseröhre zu verlängern. Aus dem Fundus wird dann eine Fundoplicatio um die Kardia gebildet.

    Merendino-Operation

    Hierbei wird der obere Teil des Magens und der untere Teil der Speiseröhre entfernt und ein Dünndarm-Interponat zwischengeschaltet.

    Unser Team

    Unsere Kompetenz für Ihre Gesundheit

    Prof. Frank A. Granderath

    Chefarzt

    Dr. Stefan Bollmann

    Leitender Oberarzt

    Dr. Dietmar Pixner

    Oberarzt

    Tanja Siekmann

    Leiterin

    Wissenswertes zu uns

    Sprechstunden

    Telefonsprechstunde für Fragen rund um das Zentrum:
    Montag von 8 bis 10 Uhr
    Dienstag von 8 bis 10 Uhr
    Mittwoch von 8 bis 10 Uhr
    Donnerstag von 8 bis 10 Uhr
    Freitag von 8 bis 10 Uhr

    02161 668 2298

    Termin-Vereinbarung Reflux-Sprechstunde
    Zentrale Patientenaufnahme

    02161 668 2350 

    Bitte bringen Sie nach Möglichkeit bitte folgendes zur Reflux-Sprechstunde mit:

    • Über- oder Einweisung vom Hausarzt oder Gastroenterologen
    • Befunde vorheriger Untersuchungen, Krankenhausaufenthalte und Operationen sowie Röntgen-/CT-Untersuchungen auf CD (jeweils die Refluxerkrankung betreffend)
    • Schriftlicher Befund und evtl. Histologien einer Magenspiegelung sowie der Befund und die CD einer Kinematographie 
    • Sollten schon Voroperationen stattgefunden haben, sind Berichte über entsprechende Krankenhausaufenthalte und Operationen erforderlich.

    Hiernach findet das ärztliche Erstgespräch mit folgenden Inhalten statt:

    • Anamnese anhand des Reflux-Anamnesebogens inkl. RIS-Score
    • Durchsicht der vorgelegten Befunde mitbehandelnder Ärzte
    • Aufklärung über die Erkrankung, notwendige weitere Untersuchungen und prinzipielle Behandlungsmöglichkeiten
    • Terminierung der weiteren diagnostischen und/oder therapeutischen Schritte über das Case Management
    Veranstaltungen

    Adipositas-Zirkel

    Der Zirkel findet einmal im Monat zu wechselnden Themen statt, die auf die Operation bei krankhaftem Übergewicht vorbereiten. Die Themenabende widmen sich der Multimodalen Therapie, Ernährung und Bewegung und der Operation.  Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Die Themenabende wiederholen sich alle drei Monate.

    Jeden vierten Donnerstag im Monat um 17 Uhr nach vorheriger Anmeldung unter 02161 668 2298

    Erstlingstreffen

    Ist eine Operation für mich die beste Lösung? Was passiert noch alles bis dahin und welche Unterlagen benötige ich zur Antragsstellung? Diese und weitere Fragen werden im Erstlingstreffen in der Gruppe beantwortet.

    Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat um 10 Uhr nach vorheriger Anmeldung unter 02161 668 2298

    Nachsorgetreffen

    Nach einer Adipositas-Operation empfehlen Mediziner, besonders auf den Körper zu achten. Dazu zählen die Einnahme von zusätzlichen Vitaminen und Nährstoffe, die Behandlung von Folgeerkrankungen oder die richtige Sportart. Antworten auf alle Fragen gibt es im Nachsorgetreffen.

    Jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat um 10 Uhr nach vorheriger Anmeldung unter 02161 668 2298

    Sie fragen - wir helfen

    Kontakt und Terminkoordinierung

    Tanja Siekmann, Leiterin

    Krankenhaus Neuwerk

    02161 668 2298

    t.siekmann@ak-neuss.de

    Ute Fusseck, Koordinatorin

    Krankenhaus Neuwerk

    02131 529 54150

    u.fusseck@kh-neuwerk.de

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    Aktuelles & Neuigkeiten

    50.000. Baby in Neuwerk heißt Malou

    In 51 Jahren Geburtshilfe am Krankenhaus Neuwerk hat sich vieles verändert, doch eines ist gleich geblieben: Die strahlende Freude der Eltern, wenn sie ihr Baby zum ersten Mal im Arm halten und Mutter und Kind wohlauf sind.

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    Krankenhaus Neuwerk feiert Tag der Pflege

    Zum internationalen Tag der Pflege ehrte das Krankenhaus Neuwerk seine Pflegekräfte. Der Ehrentag der Pflegekräfte wird in Deutschland seit 1967 am 12. Mai gefeiert, am Geburtstag von Florence Nightingale, einer britischen Krankenschwester. Die Tochter einer wohlhabenden britischen Familie gilt als die Pionierin der modernen Krankenpflege.

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    Prof. Dinko Berkovic ist neuer Ärztlicher Direktor

    Seit der offiziellen Unterzeichnung Ende Juni ist das Krankenhaus Neuwerk Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der RWTH Aachen. Damit können Medizinstudenten ihr Praktisches Jahr ab September am Krankenhaus Neuwerk absolvieren. Das Praktische Jahr schließt sich für jeden Medizinstudenten an das theoretische Studium an und ist verpflichtend, um die staatliche Zulassung zur Berufsausübung als Arzt zu erhalten.

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