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Leidensgeschichte endet mit neuem Kniegelenk

„Endlich kann ich wieder ohne Schmerzen laufen. In der Wohnung darf ich mich schon ohne Krücken bewegen“,  ist Tatjana Martin erleichtert. Für den Spaziergang im Park braucht die zweifache Mutter und Großmutter Tatjana Martin zur Sicherheit zwar noch ihre Unterarmgehhilfen, ist aber voller Tatendrang.  Das war lange Zeit nicht so, denn sie plagten seit vielen Jahren Knieschmerzen, bis ihr im Krankenhaus Neuwerk geholfen wurde.

Die Leidensgeschichte der Wickratherin fing vor sieben Jahren an. Damals hatte Tatjana Martin noch die Hoffnung, dass die Schmerzen in ihrem Knie irgendwann von alleine weggehen würden. Doch auf Dauer konnte sie mit den Schmerzen nicht mehr leben, sie büßte Beweglichkeit und Lebensqualität ein. Auf Empfehlung ihrer Schwesterstellte sie sich dem Ärztlichen Leiter der Orthopädie, Dr. Bernard Verhestraeten, im Krankenhaus Neuwerk vor. „Nachdem die Möglichkeiten, das Gelenk konservativ zu erhalten, erschöpft waren, haben wir der Patientin zu einem Implantat geraten und die Operation erfolgreich durchgeführt.“ Denn auch in Corona-Zeiten kümmere sich die ganze Abteilung darum, Operationen mit dem höchst möglichen Schutz und allen Sicherheitsmaßnahmen durchzuführen und auch Nicht-Corona-Patienten optimal zu behandeln.

Die Entscheidung zu dieser Operation fiel der 65-Jährigen trotz Corona-Krise leicht, obwohl sie mit Vorerkrankungen wie Asthma und Diabetes durchaus zur Risikogruppe der SARS-CoV-2-Viruserkrankung zählt. Zum einen konnte sie die Schmerzen nicht mehr ertragen, zum anderen hatte sie vollstes Vertrauen in Ärzte und Pflegekräfte des Krankenhauses. „Ich habe mich immer sicher gefühlt. Alle haben die Abstandsregelung befolgt und für Corona-Pateinten gibt es eine eigene Station“, so die Rentnerin.

So konnte die Patientin nach erfolgreicher Operation zwei Tage später mobil das Krankenhaus verlassen und in der nahegelegenen Niederrhein Klinik in Korschenbroich ihre Reha antreten. „Es war toll, dass die Niederrhein Klinik zum gleichen Träger gehört wie das Krankenhaus. Die Ärzte kennen sich untereinander und konnten gleich auf mich eingehen“, berichtet Tatjana Martin. Die Rentnerin wurde in einem Einzelzimmer untergebracht und  vom Pflegepersonal über die besonderen Schutzvorkehrungen im Umgang mit dem Coronavirus aufgeklärt. Ihre erste Reha habe die Rentnerin genossen, besonders den prächtig angelegten Park und die helle Architektur der Klinik.

Um mehr Beweglichkeit zu erreichen, stehen jetzt Physiotherapie und Spaziergänge mit ihrem Mann an, der sich extra Urlaub genommen hat, um seine Frau zu unterstützen. „Ich muss aber noch viel trainieren. Mein Ziel ist es, wieder normal gehen zu können.“