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Wir schaffen Sicherheit

Qualitätsmanagement

Das Thema Qualität im Gesundheits- und Krankenhauswesen ist nicht erst seit der Gesundheitsreform in Deutschland in aller Munde. Beste Qualität zu erzielen, ist seit jeher ein Anliegen all unserer Mitarbeiter. Das Qualitäts- und Risikomanagement wirkt in vielfältiger Weise auf die Leistungen und Prozesse im Krankenhaus Neuwerk. 

Das Krankenhaus Neuwerk hat ein umfassendes Qualitätsmanagement (QM)-System auf Basis der DIN EN ISO 9001: 2015 aufgebaut und etabliert.

Das Qualitäts- und Risikomanagement unseres Hauses ist in die bestehende Organisationsstruktur sowie in  die Unternehmensprozesse integriert und wird kontinuierlich durch interne Verbesserungsmaßnahmen, durch Rückmeldungen von Patienten und Angehörigen, durch die  Anlehnung an gesetzliche Vorgaben bzw. international gültiger Normen, durch Teilnahme an freiwilligen Initiativen und durch unabhängige Zertifizierungsverfahren weiterentwickelt. Qualitäts- und Risikomanagementbeauftragte Personen betreuen Verbesserungsmaßnahmen sowie Projekte und sind ein wichtiger Baustein der Strukturqualität in der Organisation.

Um die Wirksamkeit des Qualitätsmanagement-Systems zu überprüfen, werden in jährlichen Abständen interne Audits durchgeführt. Alle zertifizierten Bereiche werden darüber hinaus im Rahmen von externen Qualitätsaudits durch unabhängige Zertifizierungsstellen überprüft. Darüber hinaus werden spezielle Prozessaudits durchgeführt, unter anderem im Bereich der Hygiene, im Rahmen des Arbeitsschutzes, des Transfusionswesens und des Risikomanagements.

Zertifizierungen werden genutzt, um die Qualität der Strukturen, der zugrundeliegenden Leistungen und Prozesse weiterzuentwickeln und somit kontinuierlich zu verbessern. Wir nehmen an verschiedenen  Zertifizierungsverfahren teil und werden von unterschiedlichen Institutionen unabhängig geprüft.

Unseren aktuellen Qualitätsbericht können Sie auf den Seiten des Gemeinsamen Bundesauschusses einsehen.

Sie fragen - wir helfen

Kontakt

Christina Salditt, Qualitäts- und Risikomanagementbeauftragte

Krankenhaus Neuwerk

c.salditt@kh-neuwerk.de

Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen

Krankenhaushygiene

Uns liegt Ihre Sicherheit am Herzen. Wir möchten vermeiden, dass Sie während Ihres Aufenthaltes bei uns durch notwendige Therapien und Behandlungen zusätzliche Infektionen erleiden. Deswegen haben wir uns als Gesundheitsspezialist hohe Qualitätsstandards auferlegt und sind bereits dreimal mit dem Qualitätssiegel der Hygiene vom EurSafety-HealthNet ausgezeichnet worden. Unsere Standards regeln die Organisation des Hygiene-Managements im Krankenhaus unter Einhaltung und Berücksichtigung der geltenden Gesetze und Vorschriften. Erwähnenswert sind hierzu u.a. das Infektionsschutzgesetz, die Hygiene-Medizin Verordnung NRW und die Empfehlungen des Robert Koch-Institutes sowie weitere Fachgesellschaften. Zur Erfüllung und Umsetzung der hohen Qualitätsanforderungen trägt unser zentrales, qualifiziertes Hygiene-Team bestehend aus zwei Hygienefachkräften und einem curricularem Krankenhaushygieniker, hygienebeauftragten Ärzte aus jeder Fachabteilung und das hygienebeauftragte Pflegepersonal unter enger Zusammenarbeit bei.

Bei der Einhaltung von Hygienemaßnahmen kommt es überwiegend auf das richtige Verhalten der Mitarbeiter an. Im Rahmen von Hygiene-Audits in allen Bereichen wird dies durch die Hygienefachkraft überprüft. Einen weiteren Schwerpunkt zur Qualitätssicherheit bilden verpflichtende Schulungen zu relevanten Hygiene-Themen für alle Mitarbeiter. 

MRSA

Das Buchstabenkürzel – Methicillin Resistenter Staphylokokkus Aureus – bezeichnet eine bestimmte Bakterienart, die Entzündungen verursachen kann und gegen eines oder mehrere Antibiotika resistent ist. Viele gesunde Menschen sind Träger von MRSA, ohne dass sie es wissen und ohne, dass dies nachteilige Auswirkungen auf ihre Gesundheit hat. Es besteht jedoch die Gefahr, dass dieses Bakterium von der Haut oder Nasenschleimhaut in eine Wunde und somit in den Körper gelangt. Dadurch könnten Infektionen (wie z. B. Wundinfektionen) verursacht werden. 

Da wir für Ihre Sicherheit aktiv gegen die Verbreitung von MRSA vorgehen, können wir rechtzeitig notwendige Maßnahmen dagegen ergreifen.

Umgang bei stationärer Aufnahme

Bei stationärer Aufnahme wird bei Ihnen ein MRSA- Screening durchgeführt. Heißt, dass bei Ihnen im Rachen und in der Nase mittels eines kleinen Watteträgers ein Abstrich entnommen wird. Dies ist unkompliziert und tut nicht weh. Mit dem Testergebnis (liegt innerhalb von 24 Stunden vor) kann festgestellt werden, ob bei Ihnen eine MRSA- Besiedelung besteht oder nicht. Sollte dies der Fall sein, ist es notwendig, spezielle Hygienemaßnahmen mit einhergehender Isolierung durchzuführen.

Ansteckung mit Viren oder Keimen

Besonders in der kalten Jahreszeit steigt das Risiko für Husten, Schnupfen und andere Viruserkrankungen. Vor allem dort, wo viele Menschen zusammenkommen, besteht eine erhöhte Ansteckungsgefahr – etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln oder am Arbeitsplatz. Mit diesen einfachen Mitteln können Sie einer Ansteckung entgegenwirken.

Die meisten Mikroorganismen werden über die Hände übertragen. Mit ihnen fassen wir unzählige Dinge an, von Handydisplays über Türkliniken bis hin zu Tastatur und Maus. Alles Gegenstände, die auch andere Menschen berühren – und damit potenzielle Infektionsherde. Am wichtigsten ist und bleibt daher gründliches und regelmäßiges Händewaschen mit Seife, und das für mindestens 30 Sekunden. Alles darunter ist eine „Katzenwäsche“ und schützt nicht vor Viren und Bakterien.

Gleichzeitig empfehlen Experten, Abstand zu Erkrankten zu halten und beispielsweise Händeschütteln zu vermeiden. Denn auch eine Tröpfcheninfektion kann schnell und leise geschehen. Die „Husten- und Nies-Etikette“ sollten Sie daher einhalten: Verwenden Sie Einmal-Taschentücher, die Sie nach der Benutzung direkt in den Abfall entsorgen. Sollte einmal keines zur Hand sein, halten Sie nicht die Hand vor den Mund, sondern husten oder niesen Sie in die Armbeuge. Anschließend wieder gründlich die Hände waschen oder desinfizieren.

Akut Erkrankte sollten zu Hause bleiben, um eine Verbreitung der Infektion zu verhindern. Und ein Hinweis in eigener Sache: Sollten Sie sich angeschlagen fühlen oder erste Anzeigen eines Infekts bei sich feststellen, sehen Sie besser von einem Besuch Ihrer Angehörigen oder Freunde im Krankenhaus ab. Die Ansteckungsgefahr ist deutlich geringer.

 

Hände werden unter einen Wasserhahn gehalten.

Grippe und Co. – So mindern Sie die Ansteckungsgefahr

Praktische Hygienetipps bei Keimen
  • Häufiges Händewaschen
  • Richtiges Husten und Nießen
  • Krank? Bleiben Sie zu Hause

Unsere Hygienetipps

Sie haben Fragen?

Chi Cuong Thieu, Krankenhaushygiene-Arzt

Krankenhaus Neuwerk

02161 668 0

c.thieu@kh-neuwerk.de

Anja Wolter, Hygienefachkraft

Krankenhaus Neuwerk

02161 668 0

a.wolter@kh-neuwerk.de

Christian Göckler, Hygienefachkraft

Krankenhaus Neuwerk

02161 668 0

c.goeckler@kh-neuwerk.de