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Neues Hüftgelenk für mehr Lebensqualität

„Endlich wieder schmerzfrei wandern – darauf freue ich mich am meisten“, so Klaus Schmitz. Der 71-Jährige litt ein Jahr lang an Schmerzen in seiner Hüfte. Im Krankenhaus Neuwerk hat er schließlich einen Gelenkersatz erhalten. Das dort ansässige Endoprothetik-Zentrum der Maximalversorgung ist von einer Fachgesellschaft für die hohe Qualität seiner Eingriffe ausgezeichnet worden. Die schätzt auch Schmitz, der bereits vier Wochen nach der Operation fleißig Pläne schmiedet.

Der gebürtige Krefelder ist sein Leben lang in Bewegung – beruflich wie auch in der Freizeit. Den Ladenumbau seiner Frau im letzten Jahr hat er eigenständig durchgeführt, dabei jedoch seine Grenzen gespürt. Die Hüfte schmerzt bereits eine Weile – sein Orthopäde rät zu einem Kunstgelenk. „Ich kenne viele Krankenhäuser, die einen guten Ruf in der Orthopädie genießen. Dass es Neuwerk geworden ist, liegt schlichtweg daran, dass mein Neffe das Haus empfohlen hat“, begründet Schmitz seine Entscheidung. „Ich bin froh, mich so entschieden zu haben – alles hat reibungslos funktioniert.“ Im Januar 2019 fand die Voruntersuchung statt, am 14. März die Operation und bereits am 22. März fuhr er vom Krankenhaus in die Reha nach Korschenbroich. Was nach einem straffen Zeitplan klingt, ist für Schmitz der beste Weg zurück zu einem schmerzfreien Leben. „Ich bin überrascht, wie gut alles verläuft. Ich habe keine Schmerzen und bin bereits wenige Stunden nach dem Eingriff bereits auf dem Stationsflur hoch- und runter gelaufen.“

Prof. Dr. David Pfander, Leiter des Endprothetik-Zentrums Mönchengladbach-Neuwerk und behandelnder Arzt von Klaus Schmitz, ist nur halb so überrascht wie sein Patient. „Herr Schmitz verfügt über eine gute Physis und hat den Eingriff gut überstanden.“ In der 45-minütigen Operation wurde das verschlissene Gelenk über minimal-invasive Schnitte durch ein Kunstgelenk ersetzt. „Vorteil dieser Operationstechnik ist, dass kein Muskelgewebe durchtrennt wird, so dass die Heilung deutlich schneller voranschreitet“, so Pfander. „Der Patient wird schneller wieder mobil, das Infektionsrisiko der Prothese sinkt.“ Er ermutigt seine Patienten, sich regelmäßig zu bewegen und an das neue Gelenk zu gewöhnen. „Ich habe anfangs noch ein Taubheitsgefühl an dem Gelenk gespürt, das bald verflogen ist“, beruhigt Klaus Schmitz. Bei dem schönen Wetter kann die erste Wanderung bald kommen.

Prof. David Pfander und Dr. (B) Dr. med. Bernard Verhestraeten leiten das Endoprothetik-Zentrum am Krankenhaus Neuwerk. Jährlich werden hier rund 600 neue Hüft- und Kniegelenke eingesetzt – hinzu kommen rund 50 Wechseloperationen des Kunstgelenks. Das 2016 erstmals zertifizierte Endoprothetik-Zentrum hat kürzlich auch bei der Rezertifizierung überzeugt und darf sich weiterhin zertifiziertes Endoprothetik-Zentrum der Maximalversorgung nennen. Beratungs- und Sprechstundentermine unter T 02161 668 2132.