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Maske, Ansteckungsgefahr & Begleiterkrankungen

Adipositas-Therapie in Zeiten von Corona

Liebe Patienten, liebe Interessierte,

in Zeiten von Corona herrscht Verunsicherung. Besonders Betroffene mit Adipositas, die mitten in ihrer Therapie stehen, haben viele Fragen, die wir gerne beantworten möchten. Weiter unten finden Sie eine Übersicht der am häufigsten gestellten Fragen.

Wir lassen Sie mit Ihren Ängsten und Sorgen nicht allein – bitte kontaktieren Sie unsere Koordinatorinnen gerne jederzeit per E-Mail oder Telefon, wenn Sie darüber hinaus Fragen zu Ihrer Behandlung haben.

Hier finden Sie allgemeine Informationen des Krankenhauses zum Corona-Virus.

Die häufigsten Fragen zur Adipositas-Therapie

Das muss ich wissen

Wie beeinflusst Adipositas das Auftreten einer Covid-19-Infektion und deren Verlauf?

Grundsätzlich besteht kein direkter Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein einer Adipositas und einer Covid-19-Infektion. Statistisch gesehen begünstigt Adipositas und die damit oft einhergehende eingeschränkte Immunabwehr allerdings einen schweren Krankheitsverlauf.  Wir empfehlen daher, auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Infektionsrisiko zu achten und nach Möglichkeit alle hygiene- und kontaktreduzierenden Maßnahmen bestmöglich einzuhalten.

Hat das reine Körpergewicht einen Einfluss auf das Infektionsrisiko oder den Krankheitsverlauf?

Das reine Körpergewicht stellt per se kein erhöhtes Infektionsrisiko dar. Es bestehen jedoch erste Hinweise auf den Zusammenhang zwischen einem erhöhten Body-Mass-Index und dem Risiko einer externen Beatmung im Falle einer Erkrankung. Dabei handelt es sich allerdings nur um erste Beobachtungen.

Ich bin neben Adipositas auch an Diabetes erkrankt. Was bedeutet das für eine Covid-19-Infektion?

Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts expandiert das Vorliegen einer oder mehrerer der folgenden Erkrankungen das Risiko einer schweren Covid-19-Infektion:

  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Krebs

Hierbei handelt es sich jedoch nur um eine statistisch höhere Gefährdung. Das akute Eintreten von Komplikationen ist damit nicht garantiert.

Was sollte ich  beachten, wenn ich von dem oben genannten Faktoren betroffen bin?

Besonders wichtig ist die größtmögliche Minderung des Risikos einer Infektion, zum Beispiel durch allgemeine Verhaltensregeln (Hände waschen, Abstand halten zu Erkrankten) und weitere Maßnahmen der Kontaktreduktion.

Wie verhalte ich mich im Falle einer Infektion?

Egal ob Sie zusätzlich an Adipositas erkrankt sind oder nicht, gilt Folgendes: Informieren Sie telefonisch einen Arzt und das zuständige Gesundheitsamt. Mehr Informationen zum Verhalten bei einer akuten Infektion lesen Sie hier

Ich befinde mich zurzeit mitten in der Vorbereitung auf die Operation bei Ihnen. Wie geht es für mich weiter?

Sie können Ihre Multimodale Therapie digital fortsetzen: Andieser Stelle finden Sie alle relevanten Informationen sowie weiterführenden Angaben zu Ernährungsberatung, Bewegungs- und Verhaltenstherapie.

Ich habe mich letztes Jahr einem bariatrischen Eingriff unterzogen. Ist mein Infektionsrisiko dadurch erhöht?

Patienten nach bariatrischen Eingriffen gehören zumindest im Kurzzeitverlauf (in den ersten 12-36 Monaten) zur Risikogruppe. Das liegt unter anderem an der Narkose, Heilungsvorgängen nach der OP sowie der fortwährenden Umstellung des Stoffwechsels.

Um eine schwere Infektion zu vermeiden, bitten wir insbesondere postoperative Patienten die vorgegebenen Maßnahmen konsequent einzuhalten.

Muss ich in diesen Zeiten als bariatrisch operierter Patient meine Nährstoff-Supplementierung erhöhen?

Ihre Nährstoff-Supplementierung ist in Abstimmung mit unserem Zentrum optimal auf Sie eingestellt. Es besteht auch in diesen Zeiten keine Notwendigkeit einer Mehreinnahme. Bitte erhöhen Sie Dosis nur nach vorheriger Absprache mit uns.

Adipositas-Hotline

24 Stunden an 7 Tagen für Sie erreichbar

Haben Sie noch weitere Fragen? Dann rufen Sie uns an oder schicken uns eine Nachricht. Wir bemühen uns, Ihnen zeitnah eine Antwort zu geben.

0172 3876 383

Oder schicken Sie uns eine E-Mail an t.siekmann@kh-neuwerk.de

Bei Verdacht einer Ansteckung wenden Sie sich bitte umgehend bei dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt.

Kontaktdaten der Gesundheitsämter in der Region

Mönchengladbach

02161 256 501
gesundheitsamt@moenchengladbach.de

Anschrift:
Am Steinberg 55
41061 Mönchengladbach

Viersen

Bürgertelefon: 02162 501 9350
täglich zwischen 8 Uhr und 19 Uhr
F 02162  391 837
E-Mail: gesundheitsamt@kreis-viersen.de

Anschrift:
Rathausmarkt 3
41747 Viersen

Krefeld

02151 863 502
Corona-Infotelefon: 02151 862 222
Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr, Montag bis Mittwoch von 14 bis 16 Uhr sowie Donnerstag von 14 bis 17.30 Uhr
gesundheitsamt@krefeld.de

Anschrift:
Gartenstraße 32
47798 Krefeld

Rhein-Kreis Neuss

 02181 601 5301
F 02181 601 5399
Corona-Hotline: 02181 601 7777
Montag bis Freitag: 8 bis 18 Uhr / Samstag und Sonntag: 9 bis 18 Uhr
 gesundheitsamt@rhein-kreis-neuss.de

Anschrift:
Auf der Schanze 1
41515 Grevenbroich

Gesundheitsamt Neuss
Gesundheitsamt Dormagen
Gesundheitsamt Grevenbroich

Düsseldorf

0211 899 2603
F 0211 892 9079
gesundheitsamt@duesseldorf.de
Montag bis Donnerstag, 8.00 bis 15.30 Uhr / Freitag 8 bis 13 Uhr

Anschrift:
Kölner Straße 180
40227 Düsseldorf

Solingen

0212 290 2020
Montag bis Freitag, 7 bis 19 Uhr / Samstag, Sonntag, 8 bis 18 Uhr
stadtdienst.gesundheit@solingen.de

Anschrift:
Walter-Scheel-Platz 3
42659 Solingen

Köln

0221 221 24712
Corona-Hotline: 0221 221 33500
F 0221 221 26500
gesundheitsamt@stadt-koeln.de

Anschrift:
Neumarkt 15-21
50667 Köln