Die Salvatorianerinnen

Die Salvatorianerinnen sind eine weltweit tätige Schwesterngemeinschaft. Getreu der Vision von Pater Johann Baptist Jordan, dem Gründer der Salvatorianer, hat die Kongregation eine klare pastorale Zielrichtung. Die Schwestern setzen sich für soziale Gerechtigkeit und das Wohlergehen der Menschen ein. Im alltäglichen Leben engagieren sie sich in vielen Bereichen, so zum Beispiel in der Kinder- und Jugendarbeit sowie in Kranken- und Altenpflege in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Hospizen. Viele von ihnen unterrichten oder gehen pastoralen Tätigkeiten in Pfarreien, Exerzitien und Tagungshäusern nach.
Die Kongregation zählt derzeit rund 1.200 Schwestern in 27 verschiedenen Ländern (u. a. in Nord- und Südamerika, Afrika, Taiwan, Malaysia, Pakistan, Sri Lanka, Philippinen, Israel und Syrien sowie in den meisten europäischen Ländern). In Deutschland engagieren sich die Salvatorianerinnen in 21 Niederlassungen. Im Kloster Neuwerk leben derzeit 45 Schwestern im Alter von 35 bis 91 Jahren. 14 von ihnen sind im Krankenhaus tätig. Sie wirken darüber hinaus im Archiv der Provinz, in ehrenamtlichen Tätigkeiten der Pfarrei und in der Pastoralarbeit.
Mitbegründerin und erste Schwester der Salvatorianerinnen war Therese von Wüllenweber, die bei ihrem Gelübde den Namen "Maria von den Aposteln" wählte. Bis zu ihrem Tode leitete sie die stetig wachsende Kongregation als erste Generaloberin.

Weitere Informationen zur Ordensgemeinschaft der Salvatorianerinnen: www.sds-familie.de

Therese von Wüllenweber

Am 19. Februar 1833 wurde Therese von Wüllenweber als erste von fünf Töchtern der Familie von Wüllenweber auf Schloss Myllendonk bei Mönchengladbach geboren. Sie stammte aus einem begüterten sowie sozial engagierten Elternhaus und begeisterte sich schon früh für den
Missionsgedanken. Sie war überzeugt, dass Frauen jegliche Art apostolischer Tätigkeiten ausüben könnten und dabei die Bedürfnisse von Frauen und Kindern besonders berücksichtigen sollten.

Mehrere Jahre lang suchte sie vergeblich nach einem weiblichen Missionsorden, kehrte aber 1871 nach Myllendonk zurück. 1876 erwarb sie den Ostflügel des Neuwerker Klosters. Die im Zusammenhang mit dem "Kulturkampf" erlassenen Gesetze versagten ihr jedoch eine Ordensgründung in Neuwerk. So musste sie das Haus als Damenstift
("St.-Barbara-Stift") führen und sich "darauf beschränken"  Waisenkinder aufzunehmen.

Durch die Begegnung mit Pater Jordan 1882 erfuhr ihr Leben die entscheidende Wende. Schon am 5. September 1882 trat Therese von Wüllenweber in die erste Stufe der "Apostolischen Lehrgesellschaft"
ein. Am 31. Mai 1883 legte sie die ewigen Gelübde in Neuwerk ab und erhielt den Ordensnamen "Schwester Maria Theresia von den  Aposteln". Ein paar Jahre später gründete sie zusammen mit Pater Jordan die Schwesterngemeinschaft der Salvatorianerinnen.

Bereits 1891 schickte Maria von den Aposteln Schwestern in die Missionsstation nach Indien, um sich dort der Frauen und Kinder anzunehmen. 1894 siedelte die Schwesterngemeinschaft nach Rom über. 1907 verstarb Maria von den Aposteln an einer Gehirnhautentzündung. Am 13. Oktober 1968 sprach Papst Paul VI. Maria von den Aposteln selig.

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