Krankheitsbilder A-Z

Arthrose

Als Arthrose werden Verschleißerscheinungen am Knorpel der Gelenkflächen bezeichnet. Rund fünf Millionen Menschen leiden in Deutschland an arthrose-bedingten Gelenkbeschwerden. Diese Zahl trifft längst nicht nur auf "Hochbetagte" zu. Es kommen zunehmend jüngere und junggeblieben-aktive Betroffene dazu.

Der Knorpel-Verschleiß führt zu einer zunehmenden Einsteifung und Verformung der Gelenke. Im Laufe der Erkrankung treten Anlauf- und Belastungs-, später Nacht- und Ruhe-Schmerzen auf, die zu einer massiven Einschränkung der Lebensqualität führen können. Da der Gelenkknorpel nicht nachwachsen kann, sucht die Medizin nach individuell auf den Patienten abgestimmten Behandlungsmethoden.

Viele Bemühungen gelten der Prävention: Hier reicht das Behandlungsspektrum von physikalischen Maßnahmen (wie z. B. Wärmetherapien) über die Physiotherapie bis hin zur medikamentösen Arthrosebehandlung.

Trotz der vielfältigen konservativen Maßnahmen gibt es für Arthrose noch immer kein Allheilmittel. Sind die Beschwerden lang anhaltend stark, ist ein künstlicher Gelenkersatz individuell abzuwägen.

Mehr zum Thema Arthrose und viele weitere Informationen finden Sie in der Fachabteilung Orthopädie.

Gastroösophageale Refluxkrankheit

Die Refluxkrankheit (GERD = gastroesophageal reflux disease) ist die häufigste gutartige Erkrankung des oberen Magen-Darm-Traktes weltweit. In wenigen Fällen kann durch die Refluxkrankheit auch Speiseröhrenkrebs entstehen. Häufigstes Symptom ist Sodbrennen, aber auch Begleitsymptome wie Asthma, Husten, Schluckbeschwerden oder Schmerzen hinter dem Brustbein sind möglich. Diese sind auf eine chronische Entzündung der Speiseröhre zurückzuführen, die durch das Zurücklaufen von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre entsteht. Für die Therapie werden vorrangig hochpotente säureblockierende Medikamente verwendet. Jedoch wirken diese Medikamente nicht bei allen Patienten. In unserem spezialisierten Zentrum können diese Patienten minimalinvasiv operiert werden. Bei dieser Operationsmethode ist kein Bauchschnitt notwendig, der Eingriff erfolgt über das Einbringen kleiner Sonden. Dadurch ist das Verfahren ist für die Patienten besonders schonend. Somit ist kein langer Krankenhausaufenthalt nötig, die Patienten können bereits nach kurzer Zeit ihr gewohntes Leben wieder aufnehmen.

Diagnostik der Refluxkrankheit

Bei der Gastro-ösophagealen Refluxerkrankung handelt es sich um eine Funktionsstörung des Verschlusssystems zwischen Speiseröhre und Magen. Die in unserem Hause durchgeführte Diagnostik analysiert mittels eingelegter Sonden die Funktion der Speiseröhre und des Magens.

24-h-pH-Metrie/Impedanz:

Bei der 24-pH-Metrie in Kombination mit der Impedanz besteht die Möglichkeit, über einen ganzen Tag Reflux zu analysieren. Dabei wird eine ca 2 mm dicke Sonde über die Nase in die Speiseröhre gelegt. Zum einen erfolgt die Messung des pH-Wertes in der Speiseröhre, zum anderen kann mit diesem neuen Instrument die Impedanz (Stromwiderstand) des Speiseröhreninhaltes in verschiedenen Bereichen der Speiseröhre gemessen werden. Dadurch ist es erstmals möglich, nicht-sauren Reflux zu erkennen und zu diagnostizieren.

Manometrie/Impedanz:

Um die Analyse der Peristaltik der Speiseröhre zu messen, wird erneut eine Sonde über die Nase in die Speiseröhre gelegt. Es wird dann der Schluckakt mehrere Male simuliert und seltene Erkrankungen wie Achalasie, Nussknackersyndrom oder Störungen der Kontraktilität der Speiseröhre können festgestellt werden.

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