Der Orden der Salvatorianerinnen in Neuwerk

Das alte Krankenhaus entstand um 1900.

Das Krankenhaus Neuwerk ist eng mit der Geschichte des Ordens der Salvatorianerinnen verbunden. Die Ordensgründerin Therese von Wüllenweber kauft im Jahr 1879 den Ostflügel der ehemaligen Benediktinerinnen-Abtei in Mönchengladbach-Neuwerk und errichtet dort das "Barbarastift" als Waisenhaus und Glaubensschule für junge Mädchen. Erst in Rom kann sie später ihre Idee, einem weiblichen Orden vorzustehen, verwirklichen. Von 1888 bis zu ihrem Tod 1907 wirkt sie als Generaloberin der Salvatorianerinnen unter dem Namen „Maria von den Aposteln“.

Nach dem Weggang von Therese von Wüllenweber erwirbt 1889 Ortpfarrer Hermann-Josef Koch die Klostergebäude und beruft Franziskanerinnen, um dort ein Krankenhaus einzurichten. Schnell wird der hierfür genutzte Ostflügel des Klosters zu klein, um die Patienten zu betreuen. Um 1900 wird das Krankenhaus "St. Josef und Barbara" um einen großen Anbau erweitert. Während der beiden Weltkriege kommt der Klinik eine Schlüsselposition in der Verwundetenpflege zu; so übersteht das Krankenhaus als einziges in der Region die schweren Bombenangriffe 1944 und versorgt sogar Verwundete aus dem Ausland.

Als die ersten Salvatorianerinnen am 1. Januar 1961 Kloster und Krankenhaus von den Franziskanerinnen übernehmen, kehren sie nicht nur an den ursprünglichen Wirkungsort ihrer Gründerin zurück, sie bringen auch ein "neues Werk" auf den Weg. Die alten Gebäude erfüllen nicht mehr die medizinischen Standards der rasanten Entwicklung der Nachkriegszeit. Ein neues Krankenhaus wird gebaut, das bis heute den Namen „Maria von den Aposteln“ trägt.

Die Klinik beginnt Ende der 1960er-Jahre mit den Fachabteilungen Innere Medizin, Gynäkologie und Kinderheilkunde, wenig später folgen Anästhesie und Chirurgie. Seit den 80er-Jahren wird das medizinische Spektrum konsequent erweitert und über den Standard hinaus auf hohem Niveau geführt.

Viele Ordensschwestern sind auch heute noch im Krankenhaus anzutreffen.

Im Juli 2007 übernehmen die St. Augustinus-Kliniken die Trägerschaft und führen das Haus zum Wohle der Patienten und im Geiste ihrer Vorgängerinnen fort. Bis heute begleiten einige Ordensschwestern den medizinischen Alltag im Krankenhaus - Kloster und Krankenhaus gehören einfach zusammen. Das besondere Augenmerk der Salvatorianerinnen gilt dem „Heil des ganzen Menschen“ – eine christliche Werteordnung, die auch der Augustinus-Kodex teilt, dem sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verpflichten.

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